Wandern an heiligen Wassern CHF ab 1'099.-

Bedingt durch die enorme Trockenheit und weil das kultivierte Land für die zunehmende Bevölkerungszahl zu knapp wurde, hat man im Wallis bereits im Mittelalter ein umfangreiches Bewässerungsnetz von ca. 20'000 Kilometern gebaut, um das kostbare Nass von den Bergen und aus den Tälern auf die kargen Halden zu bringen.
Heilige Wasser wurden diese Bächlein genannt; denn ihr Fliessen bedeutete für die damaligen Bewohner Heimat und Brot, ihr Versiegen Armut und Auswanderung. Der grösste Teil dieser kühnen Wasserleitungen, auch Suonen genannt, ist heute nicht mehr in Betrieb. Sie haben den wirtschaftlichen und technischen Veränderungen nicht standgehalten. Tunnels und Rohre ersetzen heute manche Mauervorsprünge und die berühmten Kännelzüge.
Zur Zeit sind im Wallis noch über 190 Suonen mit einer Gesamtlänge von ungefähr 760 Kilometer erhalten. Die meisten davon führen Wasser und obwohl sie noch immer ihren ursprünglichen Zweck erfüllen, kommt ihnen seit ein paar Jahren ein neuer Zweck zuteil: Die Wanderungen entlang uralten Wasserleitungen.                                                            mehr...
Grundprogramm der Wanderwochen                zurück